Mastering

Beim (Stereo-)Mastering handelt es sich um die Bearbeitung komplett zusammengemischter Tracks (sogenannter Mixdowns). Bus-Mastering erweitert die Eingriffsmöglichkeiten und bezeichnet die separate Bearbeitung zusammengemischter Instrumentenbusse (Rhytmus-, Instrumental- und Gesangsstimmen). Um einen Eindruck zu vermitteln, welchen Arbeitsaufwand ein sorgfältig durchgeführtes Mastering hat, werden die einzelnen Prozessstufen (Pre- und Postmastering) im Folgenden kurz beleuchtet.

Premastering

Die Erstellung eines Premasters beinhaltet folgende Aufgaben, die – möglichst über mehrere Hörsitzungen verteilt – überprüft und wenn notwendig dezent überarbeitet werden:

  • Frequenzbereichsfilterung (klangliche Bearbeitung):
    • Reduktion trüber oder lästiger (ermüdender) Frequenzbereiche,
    • durchsetzungsfähiges, klares und präzises Bassfundament,
    • seidig offenes Höhenbild,
  • Spatialbearbeitung (M/S-Stereo):
    • Kosistenz/Stabilität der (Center-)Phantomschallquellen,
    • Tiefenstaffelung der Instumente,
    • (Stereo)breite,
  • Dynamikbearbeitung/Lautheitsanpassung:
    • Angleichung trackspezifischer Klang- und Lautheitsunterschiede,
    • maximale Impulserhaltung und Transparenz.

Für den Prozess kommen unter anderem klangneutralste Upward-Kompressoren, M/S-Technik und langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet psychoakustischer Klangverbesserung zum Einsatz. Die Monitoranlage mit einer Basisbreite von 2,30 m steht in einem klangneutral ausgestatteten Raum und verfügt über eine untere Grenzfrequenz von 29 Hz bei -3 dB. Die Fernfeldbedingung am Abhörplatz wird ab etwa 90 Hz aufwärts erfüllt.

Nach Übermittlung der Mixdowns (WAV, 32 bit float) werden in der ersten Hälfte vom Tontechniker alle Bearbeitungsstufen vorbereitet, um diese dann während (mehrerer) Bandhörsitzungen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Auf diese Weise können ausgewogene und stimmige Master erreicht werden.

Postmaster

In diesem abschließenden Studioarbeitsschritt werden die Daten an das letztendliche Speichermedium angepasst. Bei digitalen Tonträgern erfolgt die Umwandlung in deren Abtastfrequenz und Auflösung (Bitbreite) sowie das Setzen von Track-, Index- und Textmarkierungen gemäß den Standards digitaler Tonträger.

  • Anordnung der Einzeltracks,
  • Indexmarker setzen und beschriften (CDDA-Text),
  • Erstellung RedBook-Postmaster,
  • Export als DDP (BIN/CUE).

Analoge Tonträger (Schallplatten, Dubplates) erfordern darüberhinaus weitergehende (und komplizierte) klangliche Anpassungen, die von erfahrenen Spezialisten ausgeführt werden sollten.

Aktuelles

Mixdown

Unterton Sampler Mixdown (Release: 21.5.2005) online.


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Das Untertonstudio auf der BRN 2013 - am Sonntag wird die Lustgartenbühne vom Kultur Aktiv e. V. wieder von Padex moderiert und wir zeigen uns am kompletten Wochenende mit einem kleinen Info-Stand. Wir freuen uns auf euch!


27. Tonmeistertagung 2012 in Köln besucht. Bildergalerie und offizielle Pressemitteilung des VDT jetzt unter On Tour.

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